Der PSV Zittau ist wieder mit auf der Rolle
- Inliner VSA Wettkampf in Sohland
- Langstrecken Rollskirennen in Trebsen
Wir schreiben bereits schon wieder Ende Mai. Die Sommersaison in den Rolldisziplinen hat bereits begonnen. Da in den Sommerferien keine Wettkämpfe angeboten werden, ballen sich die Rennen der Läufer im Frühjahr und im Herbst. Also in der Nachsaison und in der Vorsaison. Damit bist du ein dreiviertel Jahr im Wettkampfmodus. Nur im Sommer, wo man die längsten Tage und die beste Wetterwettkampfzeit hätte, ist absolutes Gammeln angesagt. Deshalb liegen oft mehrere Rennen auf den gleichen Terminen.
Mit einer kleinen Kindergruppe waren wir wieder mit in Sohland zum Vielseitigkeitsrennen in einem kleinen Parcours. Die Aufregung war groß bei unseren Startern. Da wir um diese Zeit noch keinen Schwerpunkt auf das Inlinern setzen, war unser kurzer Trainingseinstieg dafür schon eine tolle Herausforderung. Aber auf Grund der angespannten finanziellen Situation im Sport wollen wir doch mehr Veranstaltungen in der Region besuchen, um die erheblichen Reisekosten für Wettkämpfe zu reduzieren. Deshalb erneut auch Sohland mit VSA. Es ist ein schöner spritziger VSA, der Geschicklichkeit verlangt. Kann man durchaus mitnehmen. In unserer wenigen Trainingszeit setze ich aber weiterhin darauf keinen Schwerpunkt. Wir waren dabei und haben die Erfahrung für das nächste Jahr gesammelt, dass es doch nicht so schwierig ist, wie angenommen. Und Anschlussleistungen waren durchaus zu erkennen. Wir haben alle Stationen gut erledigt. Mika lief in beiden Durchgängen die Bestzeit. Aber durch seine Fehler wurden im zu viele Strafsekunden angerechnet und er landete somit auf Platz fünf. Trotzdem gut. (Strafsekunden sind: auf die Linien treten, beim Einbeinfahren re/ li verwechseln, Standwaage nicht halten, ein Slalomtor berühren u.a.m.) Ja, und da waren wir etwas schludrig am Werk. Doch das machen wir im nächsten Jahr viel besser. Da greifen dann Anna, Nelli, Maria und Jonathan noch einmal an. Und vielleicht kann da schon der Eine oder Andere unser Team ergänzen.
Eine zweite Gruppe hatte sich nach Trebsen (bei Leipzig) aufgemacht, um beim Langstreckenlauf zu testen, wo unser aktueller Trainingszustand im Rollski im Landesvergleich ist. Denn hier ist es jetzt so, dass wir in diesem Jahr nicht mehr den Sachsen- Cup komplett fahren werden, da die Reisekosten gesamt nicht mehr sportlerfreundlich und vereinsverträglich sind. Aber Trebsen stand wieder auf unserer Wunschliste, obwohl dort die Strecken sehr lang sind. Und es sah am Ende gar nicht so schlecht aus, obwohl unsere Trainingsbedingungen zum Rollski nun langsam zu wünschen übrig lassen. Ärger auf den Radwegen, Ärger auf der Straße - (nur noch Ärger) lassen da keine Trainingsfreude aufkommen. Aber wir können uns nun mal nicht in Luft auflösen zum Trainieren. Und um im Rollski die nötige Routine zu haben, muss ich einfach viele Trainingskilometer zurück legen. Doch wie und wo ist das noch möglich???
Also fuhren wir mit einer gewissen Abwartehaltung zu unserem ersten Rollskirennen. Bedauerlicher Weise gab es beim Rennen ein paar erhebliche Zeitnahme Probleme. Und schwach finde ich auch, dass nun, nach einer knappen Woche, noch keine offiziellen Ergebnisse zu finden sind.
Unser Neueinsteiger vom letzten Jahr ist Kalle. Er hatte erst ein paar Bedenken, ob er schon bei dem ersten Rennen ein paar Wörtchen mitreden kann. Und er konnte. Etwas überraschend auf Platz eins, beendete er sein Rennen. Auch Nepomuk rollt noch nicht länger. Und auch er hatte einen guten Saisonstart. Kurz hinter dem Sieger und eigentlich auf Platz zwei, wurde er am Ende als Dritter geehrt. Also ging es in seiner AK ganz knapp zu über die 10 km. Anni hatte einen kleinen Fehlstart hingelegt. Sie wollte auf jeden Fall mehr wie nur Platz sieben. Zum ersten Mal startete Anton, der nun 20 Jahre alt geworden ist, mit bei den Männern über 30 km. Und auch er hatte ein paar Weh- Wehchen im Training zu überwinden. Aber Männer sein heißt eben auch, größere Schmerzen ertragen. (und die werden immer mehr) Im Rennverlauf ging dann doch alles gut. Der Sieger der AK hatte sich schon frühzeitig vom Hauptfeld aus dem Staub gemacht. Aber Franz und Anton liefen dann ein gemeinsames und ein sehr kontrolliertes Rennen. Am Ende belegten sie die Plätze zwei und drei.
Glückswunsch an all unsere Rennläufer. In ein paar Tagen starten wir schon wieder am Kottmar zum Inliner- Distanzrennen. Da geht es wieder von vorne los.
Sport Frei V. Heinrich Mai 2026
Ergebnisse Sohland, Ergebnisse Trebsen, Bilder von beiden WK